Aktion Freiraum

Silvester für mehr kulturelle Freiräume
Jungfreisinnige fordern die Stadt zu Massnahmen gegen die Aktion Freiraum auf!

Illegale Demonstrationen, Hausfriedensbruch und aktuell eine weitere illegale Party in Emmenbrücke. Die Jungfreisinnigen der Stadt Luzern verurteilen die Handlungsweise der Aktion Freiraum aufs Schärfste und fordern die Stadt zu Massnahmen auf!

Die Stadt braucht aktive Bewegungen, insbesondere eine stärkere politische Auseinandersetzung von jungen Bürgerinnen und Bürgern ist zu begrüssen. Solche Bewegungen dürfen sich aber keinesfalls illegalen Handlungsweisen bedienen. Sie haben ihre Ziele auf legalen und allenfalls politischen Wegen einzufordern.

 

Vollständige Medienmitteilung

 

Quelle: jf-stadtluzern.ch

 
2010.4.1. znews.ch: JSVP und JFDP Luzern fordern Massnahmen gegen die Aktion Freiraum

Nachdem die Aktion Freiraum über Silvester im Viscose-Areal in Emmenbrücke eine “alternative Party” veranstaltet hat, fordern nun die Junge SVP und die Jungfreisinnigen Luzern Massnahmen von der Stadt. “Uns in eine linksextreme Ecke zu stellen ist absurd”, findet die Aktion Freiraum.

Am 1. Dezember 2007 verhaftete die Luzerner Polizei über 200 Jugendliche, die für eine alternative Kulturpolitik demonstrierten.

Am 1. Dezember 2007 verhaftete die Luzerner Polizei über 200 Jugendliche die für eine alternative Kulturpolitik demonstrierten.

Am Abend des 31. Dezember 2009 nutzte eine Gruppe, welcher auch die Aktion Freiraum angehört, die seit längerer Zeit leer stehenden Räumlichkeiten der Viscose in Emmenbrücke für einen “alternativen” Silvester. Aufgerufen zum Anlass hatten die Initianten via Facebook, Twitter und SMS. In den Hallen des Baus 611 des Viscose-Areals feierten nach eigenen Angaben mehrere hundert Personen bei Konzerten und DJs bis in die frühen Morgenstunden einen “alternativen” Silvester.

Die Jungfreisinnigen der Stadt Luzern und die Junge SVP des Kantons Luzern verurteilen die Handlungsweise der Aktion Freiraum und fordern die Stadt zu Massnahmen auf. Nach Ansicht der Jungfreisinnigen brauche die Stadt aktive Jugend Bewegungen und auch eine stärkeres politisches Engagement von Jugendlichen sei zu begrüssen. Diese dürften sich aber keinesfalls illegaler Handlungen bedienen, sondern sie müssten ihre Ziele auf legalen und allenfalls politischen Wegen einfordern, so die Jungfreisinnigen Stadt Luzern. Die Jungfreisinnigen der Stadt Luzern fordern in einer Mitteilung den Stadtrat auf, zu handeln und solchen Auswüchsen ein Ende zu setzen. Die Aktion Freiraum und deren Führungspersonen müssten zwingend zur Verantwortung gezogen und zukünftig nicht mehr als Aktionsgruppe akzeptiert werden, so die Forderung der Jungpartei.

Die Junge SVP Luzern schliesst sich den Forderungen der Jungfreisinnigen Stadt Luzern an. Um die Lage in den Griff zu bekommen, sei eine strikte Null-Toleranz-Politik anzuwenden. Nach Ansicht der Jungen SVP finanziert die Stadt linke Jugendprojekte , welche überwiegend dem “alternativen, rebellischen Lebensbild” frönen würden. Es sei fragwürdig wenn eine Randgruppe, die auch vor illegalen Aktionen nicht zurückschrecke, die gewaltbereiten Ideologien eine Plattform biete und bei der Rauschgiftkonsum stark verbreitet sei, ernsthaft das Recht auf staatlich finanzierte Räumlichkeiten anmelden dürfe, schreibt dazu die Junge SVP Kanton Luzern.

Aktion Freiraum nimmt Stellung
“Uns in eine linksextreme Ecke zu stellen ist absurd. Unser Anliegen ist die Alternativkultur und damit ein wichtiger Bestandteil des urbanen Lebens”, sagt zu den Vorwürfen Sandro Hofstetter, Sprecher der Aktion Freiraum der anonym bleiben möchte. Gemäss Hofstetter, ist bisher keine Anzeige der Polizei zum illegalen Anlass in Emmenbrücke eingegangen. Die Räume in der Viscose seien seit Jahren ungenutzt. Die Lärmemissionen seien sehr gering gewesen und am Gebäude sei durch die Veranstaltung auch kein Sachschaden entstanden. Hofstetter betont, dass alles in aufgeräumten Zustand zurückgelassen wurde. Die Aktion Freiraum will laut Hofstetter für das Jahr 2010 eine regelrechte Kulturoffensive starten. “Wir werden mit weiteren Anlässen auf unser Anliegen Aufmerksam machen und den Druck der Strasse erhöhen. Wir wollen eine lebendige Stadt, welche die dafür nötige Durchmischung zulässt.Was wir wollen sind Räume für die Alternativkultur, insbesondere auch einen Ersatz für das Kulturzentrum Boa und die verschwindenden Frigorex-Räumlichkeiten.” so der Sprecher der Aktion Freiraum.

 

Quelle: znews.ch

 
2010.1.3. Zisch: Eingebrochen und illegale Party gefeiert
Die Aktion Freiraum drang an Silvester in ein Emmer Industriegebäude und feierte eine Party. Die Immobilienbesitzerin erwägt Klage wegen Hausfriedensbruchs.

Ein Augenschein vor Ort zeigt: Die Hausbesetzer drangen am Silvesterabend von der Emmer Krauerstrasse ins leer stehende Industriegebäude, in den so genannten «Bau 611» ein, einst eine Viscose-Fabrikhalle. Die Hausbesetzer zerschnitten einen Maschendrahtzaun und brachen eine Türe auf.

Obwohl die temporären Hausbesetzer die Liegenschaft keineswegs in chaotischem Zustand hinterliessen, ist Alfred Bosshard alles andere als glücklich über die illegale Aktion. Bosshard ist Delegierter des Verwaltungsrates der Grundstückseignerin, der Viscosuisse Immobilien AG. Er sagt: «Dass in einem von unseren Gebäuden ein Neujahrsfest stattgefunden hatte, davon wusste ich nichts. Ich hätte dafür auch nie eine Bewilligung erteilt.»

Bosshard will gegen die Veranstalter vorgehen und prüft eine Klage wegen Hausfriedensbruchs.

Thomas Heer: Zisch.ch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.

 
2010.1.3. 20min: Illegale Party sorgt für rote Köpfe

Aktivisten der Aktion Freiraum sind an Silvester in ein leerstehendes Industrie­gebäude in der Emmer Krauerstrasse eingedrungen und haben dort eine Party gefeiert.

«Wir haben den Zaun aufgeschnitten und dann Getränke und Musikutensilien reingetragen», sagt ein Beteiligter. Es sei eine gemütliche Feier gewesen: «Es gab zwei Floors mit DJs, dazu spielte eine Band», erzählt er weiter. Am Ende habe man alles wieder aufgeräumt und saubergemacht.

Die Eigentümerin Visco­suisse Immobilien AG erwägt laut «Zentralschweiz am Sonntag» dennoch eine Klage gegen die ungeladenen Gäste. Auch die Jungfreisinnigen der Stadt Luzern kritisieren das Vor­gehen der Alternativen und fordern in einer Medienmitteilung die Behörden auf, solchen «kriminellen Machenschaften» ein Ende zu setzen.

(mgi/20 Minuten)
 
2010.1.3 Zisch: Jungfreisinnige und SVP toben gegen Freiraum
Illegale Demonstrationen, Hausfriedensbruch und eine illegale Party: Die Jungfreisinnigen und die Junge SVP fordern Massnahmen.

Die Jungfreisinnigen der Stadt Luzern verurteilen die Handlungsweise der Aktion Freiraum aufs Schärfste und fordern die Stadt zu Massnahmen auf, wie es in einer am Sonntag verschickten Medienmitteilung heisst. Die Stadt brauche aktive Bewegungen, insbesondere eine stärkere politische Auseinandersetzung von jungen Bürgerinnen und Bürgern. Die Jungfreisinnigen der Stadt Luzern verurteilen die illegalen Handlungsweisen aufs Schärfste und weisst auf einige kriminelle Machenschaften der Aktion Freiraum hin: illegale Demonstration am Tag der EM-Auslosung in Luzern mit anschliessenden Ausschreitungen und Verhaftungen, illegale Party im Gebäude der UD-Druckerei in Luzern und jetzt die illegale Silversterparty in Emmenbrücke.
Dies seien nur einige kriminelle Machenschaften der Aktion Freiraum. Wie es im Communiqué weiter heisst, fordern die Jungfreisinnigen fordern den Stadtrat und die Behörden auf, zu handeln und solchen Auswüchsen ein Ende zu setzen.

Auch die Junge SVP wettert
Auch die Junge SVP wettert gegen den Linksextremismus in der Region Luzern. «Wo sind wir eigentlich, wenn eine Randgruppe, die auch vor illegalen Aktionen nicht zurückschreckt, die gewaltbereiten Ideologien eine Plattform bietet und bei der Rauschgiftkonsum stark verbreitet ist, ernsthaft das Recht auf staatlich finanzierte Räumlichkeiten anmelden darf?», heisst es in einer Mitteilung wörtlich. Die junge SVP stört sich auch an der Stadt Luzern, die Jugendprojekte (Radio, Ausgehlokalitäten) finanziert, welche dem überwiegend alternativen Lebensbild frönt. 
Die Junge SVP Luzern schliesst sich den Forderungen der Jungfreisinnigen der Stadt Luzern nach griffigen Massnahmen gegenüber der Aktion Freiraum an.

 
2010.1.1. Zisch: 600 silvestern auf Viscose-Areal
Am Silvesterabend feierten 600 Personen in leerstehenden Räumlichkeiten der Viscose in Emmenbrücke einen «alternativen Silvester». Eingeladen hatte die Aktion Freiraum.

Nach Angaben der Veranstalter folgten 600 Personen der Einladung, die unter anderem über die Internetplatform «Facebook» verbreitet wurde. Der Flyer nannte aber einzig den Treffpunkt für den Apéro, noch nicht aber, wo die eigentliche Party steigen sollte, die auch «an die Silvesterabende in der Boa» erinnern sollte.

Das anschliessende Fest mit den verschiedenen Feierlichkeiten sei ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen.

Die Aktion Freiraum setzt sich seit der Schliessung des Kulturzentrums Boa unter anderem für Räume ein, wo sich die alternative Kulturszene entwickeln kann. Sie kritisierte wiederholt die Stadtentwicklung und insbesondere ein allzu einseitiges Verständnis von Kultur in Luzern. Die Aktion Freiraum organisierte Anfang Dezember 2007 die Demonstration mit, die, weil sie nicht bewilligt war, von der Polizei im Luzerner Vögeligärtli gestoppt wurde. Über 240 Personen wurden festgenommen.

Druck für ein Umdenken
Nach Angaben der Veranstalter begann der Abend an den Ufern der Reuss mit einem Apéro. Anschliessend habe man in den Hallen des Baus 611 des Viscose-Areals bei zwei Konzerten und DJs bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Diese Silvesterparty soll ein Jahr einläuten, «in dem der Druck für ein Umdenken in der Stadtentwicklung und der Kampf für mehr kulturelle Freiräume erhöht werden soll.», so Sandro Hofstetter, wie sich der allgemeine Sprecher der Aktion Freiraum nennt.

kst: zisch.ch

 
2010 Silvester - Flyer

 
2009.12.30 20min: Illegale Party für mehr Kulturräume

Auf Facebook rufen alternative Luzerner – unter anderem Mitglieder der Protestgruppe Aktion Freiraum – dazu auf, eine Silvesterparty auf einem «zu erobernden Gelände» zu feiern.

Damit wollen sie den Kampf um ein alternatives Kulturzentrum fortsetzen. «Wir geben uns mit der Stadtentwicklung nicht zufrieden», sagt Sandro Hofstetter, Sprecher der Aktion Freiraum. Gemeint ist vor allem das Ende des Kulturzentrums Boa und dessen Ersatz Südpol in Kriens sowie die bevorstehende Schliessung des Théâtre La Fourmi.

«Wir treffen uns um 21 Uhr zum Apéro beim Reusszopf in Reussbühl», so Hofstetter. Zwei Stunden später wolle man dann zum Gelände weiterziehen, das zuerst noch «erobert» werden soll. Die Luzerner Kantonspolizei hüllt sich in Schweigen. Pressesprecher Richard Huwiler: «Wir nehmen es zur Kenntnis.»

(mgi/20 Minuten)

 


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