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Die Polizei hindert die Aktion Freiraum nicht daran, in eine Druckerei einzudringen. Der Polizeikommandant fürchtet um seine Polizisten. Gemäss Polizeikommandant Ernst Röthlisberger wurde die Polizei am Samstag gegen 22 Uhr informiert, dass mehrere Personen die zugemauerte Türe der Druckerei eingeschlagen hätten. Zu diesem Zeitpunkt hätte eine Besetzung durch die Polizei noch verhindert werden können. Später seien «zirka 200 erheblich betrunkene, aggressive und sichtlich gewaltbereite Linksautonome gekommen und haben sich gewaltsam Zutritt zur Druckerei verschafft.» «Sie waren mit Eisenstangen bewaffnet» Der Pikettoffizier habe entschieden, die wenigen Polizisten vor Ort abzuziehen und «das Treiben der Autonomen zu überwachen». Röthlisberger: «Sie waren teilweise mit Eisenstangen bewaffnet und offensichtlich bereit, diese gegen die Polizei einzusetzen. Wir wollten keine Schwerverletzten riskieren.» Röthlisberger betont, dass die Polizei «einige Personen erkannt hat. Jetzt laufen Ermittlungen.» Die Besitzerin des leer stehenden Hauses habe Strafklage gestellt. Laut Polizei gabs Sachschaden von rund 1000 bis 2000 Franken. Nicht 200 sondern 800 Personen vor Ort Die Aktion Freiraum stellt die Situation völlig anders dar als die Polizei. «Die Angaben der Polizei entsprechen nicht der Wahrheit. Es war die ganze Nacht friedlich und es war nie das Ziel, irgendjemanden anzugreifen», sagt Sandro Hofstetter, Sprecher der Aktion Freiraum. «Eisenstangen hat es nicht gegeben. Alles war wirklich friedlich.» Gemäss einer Medienmitteilung der Aktion waren nicht 200 Personen vor Ort, sondern 800. «Die Polizei hat nur die Personen gesehen, die am Anfang gekommen sind», sagt Hofstetter dazu. Und weiter: «Es geht uns darum zu zeigen, dass es solche Kulturräume braucht.» In der Medienmitteilung heisst es: «Wir lassen uns nicht länger ignorieren, wir werden weiter kämpfen.» Martin Messmer Quelle: Zisch.ch |