Aktion Freiraum

19.04.2008 Zisch: Luzern steht vor grösseren Problemen

«Luzern steht vor grösseren Problemen»

Zum Artikel «Illegales Fest in alter Druckerei», Ausgabe vom 14. April. Maurus Zeier, Präsident Jungfreisinnige Stadt Luzern.

Kaum eine Woche vergeht ohne Negativschlagzeilen der, im negativen Sinne gemeint, aktiven Aktion Freiraum. Das neuste Ziel, eine alte Druckerei, welche in den Augen der «Freiraum-Schaffenden» beste Gelegenheit bietet, eine illegale und laut Polizei auch aggressive Party ganz nach dem Prinzip «Teufel komm raus» zu schmeissen.

Ohne unserer Polizei nahetreten zu wollen, wäre in diesem Fall der Teufel, in den Augen der Feiernden versteht sich, die Polizei. An jenem Samstag wurde die Polizei laut dieser Zeitung über einen gewaltsamen Einbruch mehrerer Personen in ein altes Druckereigebäude informiert. Nach einem Augenschein und der Beurteilung («sie waren teilweise mit Eisenstangen bewaffnet und offensichtlich bereit, diese gegen die Polizei einzusetzen») zog die Polizei die wenigen Polizisten ab und liess die Autonomen weiterfeiern.

Dürfen wir es zulassen, dass eine Gruppe von Linksautonomen Einbruch begeht, bewaffnet ist, eine illegale Party feiert und die Polizei zuschaut? An den FCL-Spielen stehen Dutzende Polizisten in Vollmontur bereit, gegen weit mehr aggressive Fans die stärkere Rolle zu spielen, und eine illegale Party von einigen Autonomen ist zu gefährlich, um einzuschreiten?

Die Stadt Luzern steht vor grösseren Problemen, als erkannt wird, diese gilt es zu bekämpfen.

Freiraum ist gut, Gewaltverbrechen und Selbstjustiz sind nicht!

Maurus Zeier, Präsident Jungfreisinnige Stadt Luzern

 

Quelle: Zisch.ch 

 
Diese Seite spinnt mit dem Internet Explorer und das ist uns sowas von egal!>