Aktion Freiraum

16.12.2007

Mediencommunique zum Strassenfest vom 15. Dezember 2007

Startschuss für Veränderungen!
Gestern fand das Strassenfest der Aktion Freiraum statt. Der friedliche Verlauf hat gezeigt, dass die Repression der Stadt Luzern, eine Repression gegen anders Denkende war und nicht auf einem Sicherheitsbedürfnis beruhte. Die Aktion Freiraum konnte damit ein starkes Zeichen für mehr kulturelle Freiräume setzen.

Kulturelle Freiräume bedeutet nicht einfach ein alternatives Kulturhaus, sondern meint einen Überbegriff der die ganze Stadt Luzern betrifft. Das geht von einer missratenen Konzeptionierung des Kulturwerkplatz Süd bis zu einer fehlgeleiteten Stadtplanung. Die Stadt Luzern entwickelt sich zurzeit in eine Richtung, welche an den Bedürfnissen vieler Bewohner dieser Stadt vorbeizielt.

Stadtrat ist fern der Realität
Über 1000 Leute haben gestern auf der Strasse ihre Unzufriedenheit manifestiert. Die Stadt nimmt die Bedürfnisse der Alternativkultur und damit auch vieler Jugendlichen nicht ernst. Ohne es selbst zu realisieren begrub der Stadtrat den Kulturkompromiss. Das werden wir nicht hinnehmen. Mit aller Kraft werden wir uns dafür einsetzen, dass bevor weitere Millionen in neue Kulturpaläste für die etablierte Kultur investiert werden, wir und unsere Bedürfnisse von der Stadt ernst genommen werden. Der salle modulable ist das Sinnbild für das ignorante Verhältnis der Stadt Luzern zu diesem Kulturkompromiss.

Strassenfest ist ein Start
Die Aktion Freiraum ist ein konstruktiver Zusammenschluss, eine Plattform, welche uns in Zukunft dienen wird, diese Ideen zusammen zu tragen und mit starker Stimme gemeinsam zu vertreten. Die konstruktive und friedliche Reaktion auf die Kündigung des Kulturkompromisses und die massive Polizeiaktion zeigt, wie wichtig uns diese Anliegen sind. Wir sind überzeugt, dass deshalb in Zukunft nicht die verzweifelten städtischen Versuche unsere Anliegen wegzusperren, sondern unsere Forderungen im Zentrum der Debatte stehen werden.

 

 
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