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14.04.2008 MM Nr. 2 zur Sauvage |
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Um unsere Aktion vom Samstag ist einige Polemik enstanden. Ernst Röthlisberger spricht gar von "erheblich betrunkenen, agressiven und sichtlich gewaltbereiten Linksautonomen", die mit Eisenstangen bewaffnet auf die Unionsdruckerei losmarschiert sei. Das entspricht nicht der Realität. Die ganze Aktion verlief komplett friedlich, wie das die Aktion Freiraum bisher auch immer war. Die Vorwürfe der Polizei lassen sich leicht widerlegen. Wir werden voraussichtlich heute um 18.00 Uhr ein Video veröffentlichen, auf dem zu sehen ist, wie die ersten 200 Leute in die Unionsdruckerei gehen.
Es war eine breite Aktion von KünstlerInnen, MusikerInnen, Kulturschaffenden, VeranstalterInnen und AktivistInnen verschiedenster Couleur. Am Höhepunkt des Festes waren über 800 Leute in der Unionsdruckerei. Die Gesamtzahl der BesucherInnen an diesem Abend war noch um einiges höher. Diese enorme Zahl zeigt wie akut das Luzerner Raumproblem ist. Ein Problem, welches der Südpol nicht lösen wird, sondern für welches eine andere Lösung gefunden werden muss. Wir lassen uns nicht länger von der Stadt hinhalten und ignorieren. Die Art mit der uns aber die Stadtbehörde zu delegitimieren versucht ist schockierend. Offenbar ist der Stadt Luzern jedes Mittel recht um uns in die Ecke einer militante Splittergruppe zu stellen. Das sind wir nicht, wie wir auch am Samstag bewiesen haben.
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