Aktion Freiraum

12.02.2008
Medienmitteilung zum Freiraum Festival

Aktion Freiraum geht in die nächste Runde!


Am Freitag, 15. und Samstag 16. Februar findet im Vögeligärtli in Luzern das Freiraum Festival Kultur braucht Platz der Aktion Freiraum statt. Mit dem Festival geht die Aktion Freiraum in die nächste Runde: Wir müssen unsere Kultur auf der Strasse ausleben, weil die Stadt Luzern nicht bereit ist, die alternative Kultur zu akzeptieren, mehr noch, sie aktiv behindert. Nachdem sich die IG Kultur und mehrere Kulturhäuser der Stadt hinter die Anliegen der Aktion Freiraum gestellt haben, wird die ausgelöste Auseinandersetzung um Freiräume und die Stadtentwicklung weitergeführt.


Das Festival dauert am Freitag von 18-22 Uhr und am Samstag von 12-16 Uhr. Der inhaltliche Teil des Festivals besteht am Freitag aus einer Tonbildschau und einem Film über die Alternativkultur in Luzern. Am Samstag aus einer Diskussion zum Thema „Alternative Kulturzentren – wie entstehen sie, wie überleben sie?“ mit Vertretern der Kulturhäuser Sedel, Boa, Rote Fabrik (Zürich), Reitschule (Bern) und Kulturzentrum Bremgarten. Inhaltlich umrandet wird das Festival von diversen Stellwänden zur kultur- und gesellschaftspolitischen, wie auch zur städteplanerischen Entwicklung in der Stadt Luzern und zu diversen alternativen Kulturzentren in der Schweiz. Die Wünsche der Festivalbesuchenden werden auf Wunschzetteln gesammelt, präsentiert und fliessen in die Arbeit der Aktion Freiraum ein.

An beiden Tagen werden diverse Bands auftreten. Die Liste geht vom bekannten Berner Rapper Greis über Pink Spider bis zur legendären Luzerner Punkband Moped Läds.


In einer Zeit in der das KKL erneut mit einer Viertelmillion saniert werden muss, der Unterstützungsbeitrag für die salle modulable kaum zu vermeiden ist und die Stadt mit dem Ausbau der Videoüberwachung weiterhin Geld verpulvert, werden unsere Anliegen nicht ernst genommen.

Mit diesem Festival wollen wir unsere Kultur leben und tun dies auf der Strasse, weil die Stadt Luzern nicht bereit ist die alternative Kultur zu akzeptieren, sondern sie aktiv versucht zu behindern.


Weiter werden wir die kultur- und gesellschaftspolitischen, wie auch die städteplanerischen Entwicklungen kritisch thematisieren und wollen unsere Forderung nach alternativkulturellem Freiraum weiter stärken.

 
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