Aktion Freiraum

10.08.08: "Die farbige Festung" war ein voller Erfolg!
MEDIENMITTEILUNG ZUM FESTIVAL „DIE FARBIGE FESTUNG“

Festival „Die farbige Festung“ war ein voller Erfolg!

Nach zwei Tagen ist das Festival „Die farbige Festung“ der Aktion Freiraum zu Ende gegangen. Das Festival war ein voller Erfolg. Insgesamt besuchten ca.  1000 Personen das Festival. Diese hohe Teilnehmerzahl verdeutlicht erneut, dass die Alternativkultur Platz in dieser Stadt braucht. Noch immer steht sie ohne Räumlichkeiten da.

Das Festival fand bei den verlassenen Ruinen in der Allmend Luzern – ein Ort, der symbolisch für gemeinschaftlich genutzte Räume steht. Um die Vielfältigkeit der alternativen Kulturszene zu betonen, spielten am Festival Bands aus verschiedensten Musikrichtungen: Fishman (Alternativ Rock), Seed of Pain (Hardcore), Kulturattentat (Ska) oder Lea-Won (Hip Hop). Zudem sorgten diverse Djs bis in die frühen Morgenstunden für Stimmung. Neben Musik fand eine Ausstellung zum Thema Street-Art statt – eine Kunst die versucht, durch das eigene Lebensumfeld mitzugestalten. Viele Luzerner aber auch Künstler aus ganzen Schweiz machten die grauen Bunker zur farbigen Festung. (siehe Bilder)

Das Festival blieb die ganze Zeit hindurch gewaltfrei und friedlich – es kam lediglich zu kleineren Sachbeschädigungen auf der Allmend, welche eventuell von Besuchern verursacht worden sind. Dies bedauern wir. Damit das Festival reibungslos über die Bühne gehen konnte, kontaktierte die Aktion Freiraum im Voraus die Polizei und die Behörden und stand mit ihnen die ganze Zeit über in Kontakt. Vor der Veranstaltung nahm die Aktion Freiraum auch mit dem Zirkus Knie Kontakt auf mit der Bitte uns bei eventuellen Störungen sofort zu kontaktieren. Dies war während des Festivals aber nie nötig.

Einmal mehr hat die Aktion Freiraum bewiesen, dass ihre Forderung nach mehr kulturellen Freiräumen eine breite Unterstützung geeniesst – dieses Mal machten sich ca. 1000 Leute  für unsere Anliegen stark.  Immer noch fehlen der Alternativkultur Räumlichkeiten, und solange diese fehlen leben wir unsere Kultur im öffentlichen Raum aus. Die Allmende steht dabei historisch für einen solchen Freiraum: Gemeinschaftlich belebt, verwaltet und geprägt.  

Wir fordern alle auf sich für alternativkulturelle Freiräume stark zu machen!

Auf eine baldige Lösung!
 
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